Konzept zum Schulsanitätsdienst

 

Das Deutsche Rote Kreuz bildet im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft in jedem Jahr die Kinder des 3. Schuljahres zu Schulsanitätern aus. Die Kinder erhalten anschließend eine Urkunde und übernehmen in den Pausen zu zweit den Schulsanitätsdienst.

Lehrer erstellen einen Dienstplan, in dem für jede Woche zwei Schulsanitäter und auch eine Vertretung ausgewiesen sind, die in den Pausen Dienst tun. Die diensthabenden Kinder wechseln wöchentlich. Während ihres Dienstes tragen die Kinder in den Pausen die Westen, die sie als Schulsanitäter kennzeichnen. In der Pause können sie wie andere Kinder auch spielen bzw. Spieledienst machen. Diensthabende Kinder holen sich montagmorgens die Westen, ziehen sie an und hängen sie während des Unterrichts an ihren Haken vor der Klasse. Freitagsmittags bringen sie die Westen wieder zurück zur Sanitäts-Tasche, die neben der Krankenliege vor dem Lehrerzimmer steht.

Kinder, die leichte Verletzungen haben, können sich in der Pause an die Schulsanitäter wenden und um Hilfe bitten. Die Schulsanitäter dürfen auch ohne Aufforderung zu Kindern gehen, die sich verletzt haben. Die Schulsanitäter informieren den aufsichtführenden Lehrer über alle Maßnahmen, die sie ergriffen haben. Der aufsichtführende Lehrer unterstützt die Schulsanitäter bei Bedarf und übernimmt auch notwendige Eintragungen ins Verbandbuch. Auch bei leichteren Verletzungen während des Unterrichts können die Lehrer die Schulsanitäter zur Hilfe auffordern.

Schulsanitäter dürfen bei Bedarf Kühlpacks für verletzte Kinder aus dem Kühlschrank im Lehrerzimmer holen.

Es gibt ein Formular für ein Einsatzprotokoll, bei dem die Schulsanitäter Eintragungen machen und unter anderem ankreuzen können, welche Verletzungen die Kinder an welcher Stelle haben.