Schulfahrten

Wir machen in jedem Jahr mindestens einen Ausflug mit allen Kindern und Lehrern unserer Schule. In den letzten vier Schuljahren waren wir in der Adventszeit im Stadt-Theater Beckum („Filou“) zu "Schneekönigin", „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, "Mary Poppins" und "An der Arche um Acht". Außerdem haben wir auch andere außerschulische Lernorte besucht:

 

 

Jungen und Mädchen unterwegs in der Natur und auf den Spuren der Vergangenheit

 

Vom 18. bis zum 22. April 2016 machten sich alle Klassen unserer Schule mit Kindern, Lehrern und zwei weiteren Begleitpersonen auf, um eine Woche im Sauerland zu verbringen. Im Haus „Auf dem Ahorn“ in Nachrodt-Wiblingwerde waren sie gut in Mehrbettzimmern mit eigenem Bad untergebracht.

Da es trocken war, spielten die Kinder gerne im Wald und auf dem hauseigenen Spielplatz. Sie hatten viel Freude an einer Rallye und Erläuterungen eines Jägers auf dem nahe gelegenen Waldlehrpfad. Wanderungen und das Bauen von Staudämmen in einem Bach samt Erkunden der Pflanzen- und Tierwelt fanden beim Nachwuchs ebenfalls großen Anklang.

     

   

Im Haus wurde viel gemeinsam gesungen und gespielt, aber auch gebastelt, gemalt und gelesen.

Nach einer etwa 9 km langen Wanderung zur Burg Altena lernten die Kinder vom ersten bis zum vierten Schuljahr das Leben eines Knappen kennen und wurden nach erfolgreich bestandenen „Prüfungen“ zum Ritter geschlagen.

    

Im Freilichtmuseum Hagen durften die Kinder altes Handwerk erproben: Sie schöpften Papier, gossen Figuren aus Metall, schmiedeten Nägel und fertigten Seile. Im Anschluss an eine lange Mittagspause auf dem schönen Wasserspielplatz, sahen sich die Mädchen und Jungen noch weitere Häuser und Vorführungen von Handwerkern an.

Nach einer erlebnisreichen Woche sind alle zufrieden und glücklich wieder in Vellern eingetroffen.

    

Schulausflug zum "Bauhof der Sinne in Ennigerloh"

Am 23. Juni 2015 hat die ganze Schule einen Ausflug nach Ennigerloh zum "Bauhof der Sinne" gemacht. In Kleingruppen konnten die Kinder nach Herzenslust experimentieren und dabei physikalische Gesetzmäßigkeiten erfahren. "Arbeitsbögen" regten bei verschiedenen Experimenten zum genauen Hinsehen, Nachdenken und Begründen an. Die Kinder wurden dabei von fachkundigem Personal unterstützt. Kinder und Lehrer waren begeistert und nahmen sich vor, den "Bauhof der Sinne" demnächst noch einmal zu besuchen. Alle hoffen, dass er noch lange erhalten bleibt, so dass er nicht nur ein Ziel für Schulausflüge, sondern auch für private Unternehmungen bleibt. Mit einem Bus fuhren alle anschließend nach Neubeckum. Dort konnten sich die Kinder auf dem "Piratenspielplatz" austoben, bevor sie sich zu Fuß auf den Rückweg zur Schule gemacht haben.

 

Schulausflug ins Museum Abtei Liesborn

Am 17. Januar 2014 fuhr die ganze Schule zum Museum Abtei Liesborn. Dort nahmen die Kinder an museumspädagogischen Programmen teil. Unter anderem sahen sie sich die Ausstellung "Marc Chagalls biblische Bilder" an, wobei einzelne Kunstwerke einer genaueren Betrachtung unterzogen wurden. Einige Kinder durften pantomimisch etwas darstellen, was ihre Mitschüler erraten mussten. Alle wurden künstlerisch aktiv und zeichneten, malten oder druckten eigene Kunstwerke, die lange die Schulflure zierten.

 

Schulausflug zum Schiffshebewerk Henrichenburg

Am 2. Mai 2013 machte sich die ganze Schule auf, um einen erlebnisreichen Tag am Schiffshebewerk Henrichenburg zu verleben. Nach der Ankunft wanderten alle gemeinsam auf einem Weg um die südliche Kanalinsel und sahen sich dabei sowohl das alte Schiffshebewerk als auch die alte Schachtschleuse von außen an. Neben den Museumsschiffen wurden auch Frachtschiffe auf dem Kanal gesichtet. Nach einem Picknick auf einer Wiese im Museum teilten sich die Kinder in vier Gruppen auf, um an museumspädagogischen Programmen teilzunehmen:

Bei „Schiffe schweben unterschiedlich“ erfuhren Dritt- und Viertklässler zunächst durch Experimente die Auftriebskraft von mit Luft gefüllten Gegenständen im Wasser und die Funktionsweise eines Schiffshebewerkes. Dann sahen sie sich das alte Schiffshebewerk von verschiedenen Seiten aus an und betraten sogar den Trog des Schiffshebewerkes. Weitere Experimente am Kanal machten die Funktionsweise einer Schleuse deutlich. Die Kinder erfuhren, warum und wie der Dortmund-Ems-Kanal gebaut wurde und sahen Museumsschiffe, die zur Reparatur an Land standen. Nachdem sie die alte Schachtschleuse besichtigt hatten, befassten sie sich mit den Vorteilen der beiden Bauwerke: Das Hebewerk benötigt wenig Wasser, ist schnell und hat niedrige Betriebskosten, während die Schleuse geringe Baukosten und wenig Reparaturen vorweisen und größere Schiffe transportieren kann. Deshalb ist zurzeit nur noch die neue Schleuse in Betrieb.

  

 

Als „Schiffsjunge an Bord des MS Franz-Christian“ heuerten Mädchen und Jungen des 3. Schuljahres an. Zur Ausbildung gehörten zum Beispiel das fachgerechte Schrubben des Schiffsdecks und das Einholen von Wasser mit einem Blecheimer, der sogenannten „Pütz“, bei dem die Kinder eine ganz spezielle Wurftechnik anwenden mussten. Auch das geschickte Auswerfen eines Seils erlernten die Kinder von ihrem Ausbilder. Das Leben der Matrosen und die tägliche, oft sehr anstrengende Arbeit an Bord wurden den Kindern durch das Aufsuchen der verschiedenen Räumlichen an Bord anschaulich vor Augen geführt. Und was wurde so alles mit dem MS (MotorSchiff) Franz-Christian transportiert? – Auch auf diese Frage konnte der Ausbilder fachkundig antworten. Schließlich wurden die Kinder mit einem Diplom ausgezeichnet, das sie sich redlich verdient hatten.

  

Auf einer abenteuerlichen Reise durch das Schiffshebewerk erforschten Kinder des 1. und 2. Schuljahres „das Geheimnis der schwebenden Schiffe“. Dabei galt es, einen mürrischen Käpt’n freundlich zu stimmen, indem sie ihn richtig zu grüßen lernten und ihm die Kapitänsmütze nachbastelten. Danach mussten die Kinder schwindelfrei große Höhen erklettern und viele Meter hinab in die Tiefe steigen. In spielerischer Form erprobten die Schüler die Durchfahrt eines Güterschiffes mit Hilfe eines selbstgebauten Modells und entdeckten dabei, wie ein Hebewerk funktioniert.

  

„Die abenteuerlichen Schiffsreisen des Käpt´n Henri“ erzählte der Käpt´n höchstpersönlich Erstklässlern im Museum. Die Kinder merkten schnell, dass der Käpt´n ein bisschen Seemannsgarn gesponnen hatte: Steine können doch nicht schwimmen! Bei verschiedenen Experimenten erfuhren die Kinder, dass teilweise die Form der Materialien entscheidet, ob sie schwimmen können oder nicht: Knete als Klumpen sinkt im Wasser ab, aber wenn man ein Boot aus Knete formt („Da ist dann Luft drin.“), kann Knete schwimmen. Zuletzt kamen die Kinder an Bord des Motorgüterschiffes „Franz-Christian“ geheimnisvollen Gegenständen aus dem Alltag eines Kapitäns auf die Spur. So durften sie ein Fernglas und ein Sprachrohr ausprobieren.

  

Nach den museumspädagogischen Programmen erfreuten sich die Kinder auf den verschiedenen Spielplätzen, wobei es ihnen der Wasserspielplatz in besonderer Weise angetan hatte. Viele Kinder haben danach die Aussicht von der Brücke zwischen den Oberhaupttürmen des Schiffshebewerkes genossen und sich in Ruhe noch einmal die Ausstellungsstücke in der historischen Maschinenhalle angesehen und Stationen der Kinderausstellung ausprobiert. Abschließend wurde der Museumsshop gestürmt und alle fuhren glücklich zurück nach Vellern.

  

Außerdem haben wir im Frühjahr 2011 das Bergbau-Museum in Bochum besucht. Neben der Besichtigung der interaktiven Ausstellung haben wir dort auch an altersgemäßen, museumspädagogischen Programmen teilgenommen.

Alle vier Jahre fahren wir mit allen Kindern und Lehrern unserer Schule auf eine fünftägige Schulfahrt. Im Jahr 2008 waren wir in der Jugendherberge am Möhnesee.

Auf dieser Fahrt konnten sich die Kinder untereinander - und auch ihre Lehrer - besser kennenlernen und wir unternahmen gemeinsam viele Ausflüge. So besuchten wir das Landschaftsinformationszentrum und lernten vieles über die Staumauer, dort lebende Tiere und Pflanzen. Wir fuhren mit einem Schiff über den Möhnesee und unternahmen Wanderungen in den nahe gelegenen Wald. Von den Kindern besonders geschätzt war auch die Stadtrallye in Körbecke.

 

Die Schulfahrt trug viel zur Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und des Sozialverhaltens bei. Für viele Kinder war sie das Highlight ihrer Grundschulzeit. Die letzten beiden Schulfahrten haben uns im April 2012 und April 2016 nach Nachrodt-Wiblingwerde am Rande des Sauerlandes geführt.

Schulfahrt 2012

Montag im Sauerland

Nach der Ankunft haben wir auf dem hauseigenen Spielplatz gepicknickt und anschließend das Gelände und das Haus erkundet. Nach einem leckeren Mittagessen ging es zunächst auf die Zimmer, bevor wir zum Waldlehrpfad wanderten und dort in Kleingruppen zu Wald-Detektiven wurden. Das Wetter hat den ganzen Tag mitgespielt – immer wieder schien die Sonne und nur zweimal mussten wir kurz die Kapuzen aufsetzen. Abends machte den Kindern das Activity-Spiel im Aufenthaltsraum viel Freude, bevor alle Kinder nach einer Gute-Nacht-Geschichte einschlummerten.

Dienstag im Sauerland

Nach dem Frühstück teilten die Kinder sich in drei Interessengruppen auf: Hüttenbau im Wald in Kleingruppen, gemeinsamer Bau von Flößen und Staudämmen am Bach und Bemalen von Steinen im Haus. Mit viel Spaß waren alle Kinder dabei. Das leckere Mittagessen stärkte die Kinder für den Tausch der Aktivitäten am Nachmittag. Auch an diesem Tag hatten wir Glück mit dem Wetter: Nach einem heftigen Regenschauer vor und beim Abendessen war es wieder trocken, so dass wir den Abend mit Stockbrotbacken beschließen konnten. Nach viel Bewegung an frischer Luft waren einige Kinder schon vor der Gute-Nacht-Geschichte eingeschlafen.

 

Mittwoch im Sauerland

Der Sonnenschein weckte uns und machte später auch die Wanderung zur Burg Altena zu einem schönen Erlebnis. Alle Kinder bestanden dort auch die sieben Prüfungen und wurden zum Abschluss in der Kapelle vom Knappen zum Ritter geschlagen. Abends vergnügten sich die Kinder bei Kreis-Spielen oder einem Kino-Abend.

 

Donnerstag im Sauerland

Der Regen hatte sich nach dem Frühstück verzogen, so dass wir einen wunderschönen Tag im Freilichtmuseum in Hagen verbringen konnten. In fünf Gruppen haben wir vormittags einige Werkstätten erkundet. Die Mittagspause genossen alle Kinder zusammen auf dem „Experimentierfeld Wasser“. Dann starteten fünf museumspädagogische Programme, in denen die Kinder selbst verschiedene Handwerkstechniken kennen gelernt und auch ausprobiert haben: Blaudruck, Seilherstellung, Dampfmahlmühle, Schöpfen von Büttenpapier und Herstellung und Abgießen von Formen in der Gelbgießerei. Der Tag endete mit gemeinsamen Spielen und einer Disco.

 

 

Freitag im Sauerland

Nachdem die Kinder die Koffer gepackt und ihre Zimmer geräumt hatten, stand das letzte gemeinsame Frühstück an. Während der Spüldienst noch in der Küche aktiv war, konnten sich die anderen Kinder auf dem hauseigenen Spielplatz vergnügen - bis die Busse kamen und uns alle wieder gesund nach Vellern brachten. Dort warteten schon die Eltern und schlossen ihre Kinder glücklich in die Arme. Damit ging eine gelungene Schulfahrt zu Ende.

Anfang 2011 haben wir Kinder, die bei der Schulfahrt 2008 vornehmlich im 1. Schuljahr waren, und deren Eltern befragt, um eine Grundlage für die Planung der mehrtägigen Schulfahrt im Jahr 2012 zu haben.

Auswertung Schülerfragebogen

Auswertung Elternfragebogen